Schokoladenmalheur

Ich bin in einem Punkt 100 % suchtgefährdet. Nämlich dann, wenn es um warmen Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern geht! In Fachkreisen und unter Schleckermäulchen spricht man vom Schokoladenmalheur. Zum gestrigen Valentinstag packte ich die Gelegenheit wieder beim Schopfe und kredenzte die Küchlein mit einer Portion Häagen Dazs Macadamia Nut Brittle. Was soll ich sagen, ich lag mir selbst zu Füßen ;) Das folgende Rezept ist total simpel und super zu vorzubereiten, denn die Küchlein sollten vor dem Backen im Kühlschrank ruhen. Außerdem gibt es eine „kein-so-großes-schlechtes-Gewissen-Version“, wenn man die Butter durch Olivenöl ersetzt. Das sorgt zusätzlich für eine weitere feinherbe Note. Ein großes Dankeschön aber nun an GourmetGuerilla für dieses Rezept!

Man nehme:
50 g Zartbitterschokolade (70 % oder 80 %)
50 g Butter oder Olivenöl
1 Ei
1 Eigelb
1 EL Rohrohrzucker
1 Prise Salz
1 gehäuften TL Mehl

Schokolade über dem Wasserbad bei mittlerer Hitze langsam schmelzen. Gut mit dem Olivenöl verrühren und zur Seite stellen. (Für die Version mit Butter, diese mit der Schokolade schmelzen und gut verrühren.)

Ei und Eigelb mit Salz und Zucker mit dem Schneebesen ca. 1 Minute aufschlagen bis eine helle, dickcremige Masse entsteht. Das sollte auf jeden Fall per Hand geschehen, da mit einem elektr. Rührgerät zu viel Luft unter die Eimasse kommt und die Küchlein beim Backen platzen könnten.

Nun die Schokoladenmischung langsam in die Eimasse fließen lassen und sorgfältig weiter rühren. Das Mehl über die Masse sieben und kurz unterrühren.

Die Schokoladenmasse in 2 gebutterte und mit Zucker ausgestreute Förmchen geben und mind. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf ca. 210 °C vorheizen und die Küchlein ca. 8 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, 1 Minute abkühlen lassen. Mit einem Messer vorsichtig die Ränder von den Förmchen lösen und auf einen Teller stürzen. Mit Puderzucker bestäuben und mit Eis servieren.

Auberginencreme

Ich habe ein großes Herz und einen großen Magen für Auberginen. Und am allerallerliebsten richtig schön weich geschmort!  Da kam mir das folgende Rezept von Vegan Guerilla gerade recht. Die Auberginencreme ist nicht nur unfassbar lecker, sondern auch unfassbar einfach. Und da ich dieses Wochenende sowieso in vegetarischer bzw. veganer Aufstrich-Test-Laune bin, wurde der Ofen sofort angeheizt! Zugegeben, es gibt optisch sicher attraktivere Brotbeläge, aber hier kommt’s wie im wahren Leben auf die inneren Werte an.

Man nehme:
2 Auberginen
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
optional: Chilli, Kräuter, 1 Frühlingszwiebel oder Tahin

Von den Auberginen den Stiel entfernen und im auf 200 °C vorgeheizten Backofen ca. 30 bis 40 Minuten weich garen. Zur Garprobe einfach mit einer Gabel oder einem Messer in die Auberginen pieken. Wenn diese weich sind, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Nun die Schale entfernen, das Fruchtfleisch würfeln und in einen hohen Rührbecher geben. Mit dem Pürierstab cremig mixen. Eine Knoblauchzehe dazu pressen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe noch gehackte Petersilie dazu gegeben. Ein Schuss Zitronensaft macht sich sicher auch sehr gut und gibt dem Ganzen etwas Frische. Das würde ich beim nächsten Mal probieren.