Carrot Cake

Als ich im Sommer einen Kurztrip nach Berlin machte und meinen Bruder besuchte, nahm ich mir vor unbedingt Barcomi’s Deli zu besuchen. Und ich wusste schon genau, dass ich den Probierteller mit 4 Stück Kuchen nach Wahl bestellen würde. Gesagt getan, ich entschied mich für den New York Cheese Cake, Devil’s Food Cake, Pecan Pie und Carrot Cake. Alles war köstlich, aber Cynthia’s Carrot Cake war echt der Hammer. Da ich den Kuchen gern zu Weihnachten für die Familie backen wollte, durchstöberte ich das Netz und fand dieses Rezept auf dem Blog von Dagmar Parzelle.

Man nehme:
280 g Mehl
260 g Zucker
2 TL Natron
1 TL Zimt
250 ml Pflanzenöl
3 Eier, leicht verschlagen
175 ml Dosenananas, püriert
110 g grob gehackte Walnüsse
75 g Kokosraspel
75 g Rosinen
200 g frische, geraspelte Möhren

für das Frosting:
125 g Butter
200 g Frischkäse
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 TL Zitronensaft
500 g gesiebter Puderzucker (ich habe ca. 250 g genommen, war vollkommen ausreichend)

Den Ofen auf 190 °C vorheizen. Eine Springform mit Einsatz oder Kranzform buttern und mit Mehl bestäuben. Zunächst das Öl und die Eier verschlagen, dann die Ananas zugeben. Nun die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Natron, Zimt) mit einem Holzlöffel untermischen bis alles gerade so vermengt ist. Zuletzt Nüsse, Kokosraspeln, Rosinen und Möhren locker unterheben. Den Teig in die Form geben und ca. 50 min backen. Nach dem Backen ca. 10 min abkühlen lassen und stürzen. Sollte sich der Kuchen nicht sofort lösen, ein nasses kaltes Geschirrhandtuch auf die Form legen, dann sollte er sich besser aus der Form lösen lassen.

Für das Frosting Butter und Frischkäse mit einem Handmixer glatt rühren. Zitronensaft und -schale hinzufügen und langsam den Puderzucker zugeben. Die Creme so lange schlagen, bis das Frosting leicht und luftig wirkt. Mit einem Messer auf den abgekühlten Kuchen auftragen.

Mein Tipp:
Weihnachtlich dekorieren kann man den Kuchen mit gehackten Pistazien und Cranberries.

Advertisements

Macadamia-Cranberry-Cookies mit Zimt-Zucker

Wer auf die schnelle ein paar leckere Kekse zum Selberessen oder Verschenken braucht, ist mit Cookies immer gut beraten. Ich halte dabei gern Ausschau nach besonderen Kombinationen. Auch wenn diese Cookies mit Zimt-Zucker bestreut werden, genießen kann man sie nicht nur zur Weihnachtszeit. Gefunden auf lecker.de

Man nehme:
100 g Macadamia-Nusskerne (ich nehme immer gesalzene)
150 g Butter oder Margarine
75 g + 2 EL Zucker
75 g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Ei (Größe M)
225 g Mehl
100 g getrocknete Cranberrys
1 Messerspitze Zimt

Die Nüsse grob hacken. Nun Butter, 75 g Zucker, braunen Zucker, Salz und Vanillin-Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig aufschlagen. Jetzt erst das Ei, dann das Mehl unterrühren. Die Nüsse und Cranberrys untermischen. Mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen und etwas flach drücken. Nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 12-16 Minuten backen. Zimt mit 2 Esslöffel Zucker mischen und die heißen Kekse sofort nach dem Backen mit dem Zimt-Zucker bestreuen.

Mein Tipp:
Ich verzichte immer auf 75 g weißen Zucker und nehme nur den braunen. Da die Kekse ohnehin mit Zucker bestreut werden, sind sie auch mit der halben Zuckermenge süß genug.

Rotweinplätzchen

Auf der Suchen nach neuen Rezeptideen für den bunten Weihnachtsteller bin ich vor 2 Jahren auf diese mega leckeren Plätzchen gestoßen. Die Kombination aus Kakao, einem Hauch Zimt und der fruchtigen Konfitüre ist einfach unwiderstehlich und ich habe das Gefühl, sie werden sogar noch besser je länger sie in der Keksdose schlummern. Einen ganz kleinen Haken gibt es allerdings: Ruckzuck fertig sind sie leider nicht. Der Aufwand lohnt sich jedoch ganz bestimmt. Gefunden auf lecker.de

Man nehme:
250 g Zucker
1 Ei (Gr. M)
280 g kalte Butter
6 EL Rotwein
2 EL Kakaopulver
2 TL Zimt
500 g + etwas Mehl
1 Päckchen Backpulver
400 g Himbeerkonfitüre
150 g Zartbitterkuvertüre
25 g Kokosfett (z. B. Palmin)
80–100 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)

Zucker, Ei, Butter in Stückchen, Rotwein, Kakao, Zimt, 500 g Mehl und Backpulver erst mit den Knethaken des Rührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und runde Plätzchen (ca. 4 cm Durchmesser) ausstechen. Auf mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen. Nacheinander im 175 °C heißen Ofen 10–12 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen.

Die runden Taler mit der Konfitüre füllen (je Plätzchen ca. 1/2 TL). Nun Kuvertüre und Kokosfett auf dem heißen Wasserbad langsam schmelzen und glatt rühren. Den Rand der Plätzchen dünn mit Kuvertüre einstreichen und in den gemahlenen Mandeln wälzen. Vollständig trocknen lassen, in eine Plätzchendose packen und hoffen, dass diese bis Weihnachten nicht leer ist!

Honigkuchen vom Blech

Wann kommen ambitionierte Bäckerinnen vollstens auf ihre Kosten. Ganz genau: zur Weihnachtszeit! Wochen vorher durchstöbere ich Internet und Magazine nach neuen Rezepten. Dieses hier ist eines meiner liebsten und muss jedes Jahr zur Adventszeit gebacken werden. Man sollte nur die ganze Zuckermenge überlesen und einfach losbacken! Gefunden übrigens auf lecker.de

Man nehme:
400 g klarer Honig
100 g dunkler Zuckerrüben-Sirup
200 g Butter oder Margarine
4 Eier (Größe M)
225 g Krümel-Kandis
50 g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
750 g Mehl (statt Weizenmehl funktioniert hier auch Dinkelmehl Typ 405 oder 630)
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen (20 g) Lebkuchengewürz
400 g weiße Kuvertüre (ich nehme nur 1 Päckchen à 150 g)
1 Würfel (25 g) Kokosfett
50 g Zartbitter-Kuvertüre
Getrocknete Kirschen oder Cranberries und Pistazien zum Verzieren

Zunächst Honig, Sirup und Butter in einem Topf langsam schmelzen und lauwarm abkühlen lassen. Jetzt die Eier, Krümel-Kandis, Zucker und Vanillin-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts dick-schaumig aufschlagen und die lauwarme Honigmasse unterrühren. Mehl, Backpulver und Lebkuchengewürz mischen. Die Mehlmischung nach und nach unter die Eiermischung rühren.

Die Fettpfanne des Backofens einfetten. Den Teig auf das Blech geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C 25-35 Minuten backen, danach auskühlen lassen.

Nun die weiße Kuvertüre hacken und über einem warmen Wasserbad schmelzen. Das sollte unbedingt bei einer mittleren Temperatur und ganz langsam erfolgen, weil weiße Kuvertüre es nicht heiß mag und dann bröselig werden kann. Das Kokosfett schmelzen und vorsichtig unter die Kuvertüre rühren bis sich alles verbunden hat. Die Kuvertüre auf den Kuchen gießen und glatt streichen. Jetzt darf beherzt mit Pistazien und Kirschen/Cranberries dekoriert werden. Den Kuchen im Anschluss an einem kühlen Ort trocknen lassen. Für die Schoko-Deko Zartbitter-Kuvertüre hacken und über einem warmen Wasserbad schmelzen. In einen Gefrierbeutel füllen und eine kleine Spitze abschneiden. Mit der Schokolade nun Bäumchen, Kugeln oder Sterne auf den Kuchen „malen“ und erneut trocknen lassen.

Mein Tipp:
Weil ich Lebkuchen sehr gern fruchtig mag, mische ich unter den Teig zusätzlich in Rum eingelegte Rosinen (ca. 100 g) und ein Päckchen Orangeat. Das macht das Ganze noch weihnachtlicher.