Spinat-Cashew-Aufstrich

Ok, das folgende Rezept wird sich gleich wahnsinnig gesund und wahnsinnig rohköstlich anhören. Tatsächlich ist es aber sehr köstlich! Man sollte dem Aufstrich nur die 2 Stunden empfohlene Ruhezeit im Kühlschrank gönnen. Ich Ungeduldsmensch konnte natürlich nicht warten und der Aufstrich war anfangs etwas bitter. Das verfliegt aber auf unerklärliche Weise. Zum Glück! Gefunden habe ich das Rezept übrigens hier.

Man nehme (für ca. 300 g):
200 g frischer, junger Blattspinat
100 g Cashewkerne
300 ml kochendes Wasser
½ TL Bockshornkleesamen
1 TL Koriandersamen
1/4 rote Zwiebel
1/2 frische Peperoni
1 kleine Knoblauchzehe
2 EL Weißer Balsamico oder Himbeeressig
2 EL Olivenöl
1 EL frischer Thymian
Salz und Pfeffer

Die Cashewkerne mit kochendem Wasser übergießen und über Nacht einweichen. Die Samen ohne Öl in einer Pfanne anrösten und abkühlen lassen. Danach in einem Mörser zerstoßen und mit 1/2 TL Salz zu einem feinen Pulver zermahlen.

Den Spinat waschen und sehr gut trocken tupfen oder schleudern. Die Cashews abgießen. Zwiebel, Knoblauch und Peperoni würfeln. Alle Zutaten in einen Mixer oder Universalzerkleinerer geben und zu einer feinen Paste vermixen. Wenn der Zerkleinerer nicht so viel fassen kann, den Spinat in mehreren Teilen zugeben und untermixen.

Alles mit Salz und Peffer abschmecken und gut verschlossen mind. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Mohn-Sesam-Kartoffeln mit Auberginen-Dip

Ganz bald ist Wochenende und es ist nicht irgendein Wochenende. Es scheint endlich ein sehr frühlingshaftes zu werden. Kulinarisch habe ich mich bereits gestern Abend mit folgendem Rezept eingestimmt, dass ich auf diesem wundervollen Blog gefunden habe. Ich bin immer noch beeindruckt von der Vielzahl an tollen Rezeptideen und werde sicher noch ganz viel davon nachkochen!

Man nehme (für 2 Portionen):

Für die Kartoffeln…
5 mittelgroße Kartoffeln oder 10 – 12 kleine Frühkartoffeln/Drillinge
1 mittelgroße Möhre
3 EL Sesam
1,5 EL Mohn
4 EL Olivenöl
Paprika edelsüß, Rauchsalz, Pfeffer

Für den Dip…
1 große Aubergine
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
frische Minze

Zunächst die Kartoffeln gründlich waschen und die Möhre schälen. Kartoffeln in wallnussgroße Stücke schneiden oder die Drillinge vierteln. Die Möhren in Stifte schneiden.

Sesam, Mohn, die Gewürze und Olivenöl gut verrühren und das Gemüse untermengen, so dass Kartoffeln und Möhren gut mit dem Würzöl ummantelt sind.

Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und im vorgeheizten Ofen bei 225 °C ca. 20 min knusprig backen.

In der Zwischenzeit die Aubergine in Scheiben schneiden, salzen und mind. 10 min ruhen lassen. Danach mit Küchenkrepp abtupfen und klein würfeln. Ich schneide meist den inneren weichen Teil der Aubergine raus und verwende diesen nicht. Ich bilde mir ein, mein Bäuchlein verträgt das besser ;)

Den Knoblauch würfeln und die Hälfte im Olivenöl andünsten. Auberginenwürfel zugeben und gut anbraten. Mit etwas Wasser ablöschen und mit geschlossenem Deckel dünsten bis die Würfel zerfallen. Dann den restlichen Knoblauch zugeben, pürrieren und etwas abkühlen lassen. Zum Schluss gehackte Minze unterrühen.

Gemüse mit dem Dip servieren.

Karottenbrötchen

Nachdem die eher durchwachsene Woche am Freitag mit einem Kaffeeplausch mit einer lieben Freundin und dem längst fälligen Friseurtermin doch versöhnlich endete, steht dieses Wochenende voll und ganz im Zeichen der Ostervorbereitungen. Wie auch an Weihnachten bekommt die geschätzte Familie kleine, selbstgemachte Basteleien und Gaumenfreuden. Und da wir in diesem Jahr auf den Familienbrunch mit Meister Lampe verzichten und höchstwahrscheinlich den Grill anwerfen, habe ich die österlichen Karottenbrötchen nach ZuckerimSalz ganz einfach schon an diesem Wochenende gebacken. Und sie waren viel mehr als das Gelbe vom Ei!

(ergibt ca. 10 – 12 Brötchen)
Man nehme:
180 ml lauwarmes Wasser
2 TL Rübensirup
1 Pck. Trockenhefe
140 g fein geraspelte Karotten
500 g + 1 EL Dinkelmehl Typ 1050
100 g zarte Haferflocken
1 Ei
150 g Naturjoghurt
80 g weiche Butter
1 TL Salz
Kürbiskerne

Rübensirup und Trockenhefe mit dem Wasser verrühren und 5 Minuten ruhen lassen. Die restlichen Zutaten (außer 1 EL Mehl) in eine Schüssel geben, das Hefewasser zufügen und mit den Knethaken des Handrührgerätes gut verkneten, bis sich der Teig vom Rand der Schüssel löst. Nun noch 1 EL Mehl zugeben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig abgedeckt eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Im Anschluss 12 kleine Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit etwas Wasser bepinseln und Kürbiskerne auf den Teiglingen verteilen. Die Brötchen erneut abdecken und etwas ruhen lassen.

Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Eine ofenfeste Schüssel mit etwas Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Nach 10 min die Brötchen in den Ofen schieben und ca. 15 bis 20 Minuten backen bis sie schön goldbraun sind.

 

Hirse-Sauerkraut-Aufstrich

Im letzten Jahr haben meine Mutti und ich an der hiesigen Volkshochschule einen Kurs für vegane und vegetarische Brotaufstriche besucht. Die Teilnehmer waren selbstverständlich alle weiblich und größtenteils auch im reiferen Alter. Eine Veranstaltung, bei der ich mal den Altersdurchschnitt drücke. Total bombe! Und rückblickend auch sehr lustig und erfrischend. Jeder durfte sich nämlich aus der Fülle von Rezepten etwas aussuchen und einen Aufstrich oder auch zwei selbst zubereiten. Es wurde auch noch Knäckebrot gebacken und die Kursleiterin brachte selbstgemachtes Nussbrot mit. Am Ende wurde dann alles zusammen verkostet und die Rester eingepackt. Neulich fiel mir der Zettel mit den Rezepten wieder in die Hände und ich machte den Hirse-Sauerkraut-Aufstrich für einen Familienbrunch. Alle (auch die Fleischesser) fanden’s super. Ich bin wirklich froh, eine experimentierfreudige Familie zu haben!

Man nehme:
50 g Hirse
200 ml Gemüsebrühe
1 mittelgroße Zwiebel
150 g Möhren
3 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl
100 g frisches Sauerkraut
1 EL gemischte, gehackte Kräuter (z. B. Dill, Basilikum, Petersilie)
Salz, Pfeffer, Rosenpaprika (oder Paprika edelsüß und etwas Cayenne-Pfeffer)

Die Hirse heiß abwaschen, um die Bitterstoffe zu entfernen. Etwas abtropfen lassen und zusammen mit der Gemüsebrühe in einen Topf geben. Nun das Ganze aufkochen lassen und leise köchelnd lt. Packungsanweisung garen (ca. 20 min). Das Wasser sollte danach verkocht sein.

Die Zwiebeln fein würfeln, Möhren fein reiben und beides in Öl glasig dünsten. Das Sauerkraut fein hacken.

Hirse, Gemüse, und Kräuter vermischen. Die Hälfte der Masse nun pürieren und unter die andere Hälfte mengen. Mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika abschmecken.

Sellerie-Nuss-Aufstrich

Irgendwie ist das heuer ein mürrisches Wochenende. Irgendwie ist aber auch das Wetter besch…eiden. Irgendwie scheint sich die kosmische Konstellation aufgrund der Sonnenfinsternis noch nicht wieder eingenordet zu haben. Nun gut, gibts halt auch mal. Muss man durch. Ich habe deshalb versucht, mit bunten Eiern und Hasen die Wohnung schon mal auf Ostern einzustimmen (der Einzelhandel tut das ja bereits seit kurz nach Weihnachten), habe endlich mal wieder meinen Papierkram sortiert und vorbildlichst abgeheftet, den schmerzenden Rücken mit Yoga besänftigt und einen neuen Brotaufstrich probiert und für gut befunden. Sellerie und Nüsse. Pfui, hört sich das gesund an! Das kann überhaupt nicht  lecker sein! Wetten doch?

Man nehme:
ca. 300 g Knollensellerie, geschält
100 g Wallnusskerne
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
50 g Parmesan
ca. 3 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Geschälten Sellerie würfeln, in einen Topf geben und knapp mit Wasser bedecken. 1/2 TL Salz zugeben, das Ganze aufkochen und ca. 10 bis 15 Minuten leise köcheln lassen bis die Würfelchen schön weich sind. Das Wasser abgießen, den Topf auf die ausgeschaltete Herdplatte zurückstellen und den Sellerie kurz ausdampfen lassen. Jetzt muss der Sellerie abkühlen.

Wallnüsse in einer Pfanne unter Rühren goldbraun rösten bis sie duften. In ein Schüsselchen geben und ebenfalls abkühlen lassen.

Parmesan fein reiben, die Nüsse fein mahlen, den Sellerie fein pürieren. Nüsse, Käse, Olivenöl und Zitronensaft nun langsam unter den Sellerie rühren. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.