Mohn-Sesam-Kartoffeln mit Auberginen-Dip

Ganz bald ist Wochenende und es ist nicht irgendein Wochenende. Es scheint endlich ein sehr frühlingshaftes zu werden. Kulinarisch habe ich mich bereits gestern Abend mit folgendem Rezept eingestimmt, dass ich auf diesem wundervollen Blog gefunden habe. Ich bin immer noch beeindruckt von der Vielzahl an tollen Rezeptideen und werde sicher noch ganz viel davon nachkochen!

Man nehme (für 2 Portionen):

Für die Kartoffeln…
5 mittelgroße Kartoffeln oder 10 – 12 kleine Frühkartoffeln/Drillinge
1 mittelgroße Möhre
3 EL Sesam
1,5 EL Mohn
4 EL Olivenöl
Paprika edelsüß, Rauchsalz, Pfeffer

Für den Dip…
1 große Aubergine
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
frische Minze

Zunächst die Kartoffeln gründlich waschen und die Möhre schälen. Kartoffeln in wallnussgroße Stücke schneiden oder die Drillinge vierteln. Die Möhren in Stifte schneiden.

Sesam, Mohn, die Gewürze und Olivenöl gut verrühren und das Gemüse untermengen, so dass Kartoffeln und Möhren gut mit dem Würzöl ummantelt sind.

Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und im vorgeheizten Ofen bei 225 °C ca. 20 min knusprig backen.

In der Zwischenzeit die Aubergine in Scheiben schneiden, salzen und mind. 10 min ruhen lassen. Danach mit Küchenkrepp abtupfen und klein würfeln. Ich schneide meist den inneren weichen Teil der Aubergine raus und verwende diesen nicht. Ich bilde mir ein, mein Bäuchlein verträgt das besser ;)

Den Knoblauch würfeln und die Hälfte im Olivenöl andünsten. Auberginenwürfel zugeben und gut anbraten. Mit etwas Wasser ablöschen und mit geschlossenem Deckel dünsten bis die Würfel zerfallen. Dann den restlichen Knoblauch zugeben, pürrieren und etwas abkühlen lassen. Zum Schluss gehackte Minze unterrühen.

Gemüse mit dem Dip servieren.

Auberginencreme

Ich habe ein großes Herz und einen großen Magen für Auberginen. Und am allerallerliebsten richtig schön weich geschmort!  Da kam mir das folgende Rezept von Vegan Guerilla gerade recht. Die Auberginencreme ist nicht nur unfassbar lecker, sondern auch unfassbar einfach. Und da ich dieses Wochenende sowieso in vegetarischer bzw. veganer Aufstrich-Test-Laune bin, wurde der Ofen sofort angeheizt! Zugegeben, es gibt optisch sicher attraktivere Brotbeläge, aber hier kommt’s wie im wahren Leben auf die inneren Werte an.

Man nehme:
2 Auberginen
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
optional: Chilli, Kräuter, 1 Frühlingszwiebel oder Tahin

Von den Auberginen den Stiel entfernen und im auf 200 °C vorgeheizten Backofen ca. 30 bis 40 Minuten weich garen. Zur Garprobe einfach mit einer Gabel oder einem Messer in die Auberginen pieken. Wenn diese weich sind, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Nun die Schale entfernen, das Fruchtfleisch würfeln und in einen hohen Rührbecher geben. Mit dem Pürierstab cremig mixen. Eine Knoblauchzehe dazu pressen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe noch gehackte Petersilie dazu gegeben. Ein Schuss Zitronensaft macht sich sicher auch sehr gut und gibt dem Ganzen etwas Frische. Das würde ich beim nächsten Mal probieren.

Gemüse vom Blech

Hach Winter. Ich vermisse auf meinen samstäglichen Marktbesuchen die kunterbunt angehäuften Obst- und Gemüseberge, denn auf Flugtomaten oder -gurken aus Afrika habe ich wirklich keinen Bock! Aber dem Himmel sei Dank gibt es euch: Wintergemüse. Und damit ihr nicht frieren müsst, geht’s ab in den Backofen! Das Rezept gab’s von meiner Schwester.

Man nehme:
2 EL Essig
500 g Schwarzwurzeln
800 g Pastinaken
800 g Möhren
1 TL gem. Koriander
1/2 TL gem. Kardamom
1 TL süßes Paprikapulver
1 TL getr. Majoran
Salz und Pfeffer
5 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Bund Frühlingszwiebeln
3 EL Kürbiskerne

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Essig in eine Schüssel mit Wasser geben. Nun die Schwarzwurzeln schälen und in 3 bis 4 cm schräge Stücke schneiden und sofort in das Essigwasser legen. Das Ganze am besten mit Handschuhen, wenn man fleckige Hände vermeiden möchte.

Pastinaken schälen und in 1,5 cm dicke Stücke schneiden. Möhren ebenfalls schälen und ebenfalls in 1,5 cm schräge Scheiben schneiden.

Alle Gewürze und Majoran mit 1 TL Salz, Pfeffer und Öl verrühren. Knoblauch schälen und dazupressen. Alles gut verrühren.

Die Schwarzwurzeln in ein Sieb abgießen, abbrausen und abtropfen lassen. Das Gemüse in eine Fettpfanne legen und sorgfältig mit dem Würzöl mischen. Im heißen Backofen 15 bis 20 min backen.

In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Zwiebeln, Kürbiskerne und 100 ml Wasser unter das Gemüse mischen und weitere 15 min fertig garen.

Mein Tipp:
Das Rezept empfiehlt dazu Baguette und Sour Cream. Ich habe dazu ein Kartoffel-Meerrettich-Püree gemacht. Rezept findet ihr ebenfalls unter Gemüse und Beilagen.

Kartoffel-Meerrettich-Püree

Der gute alte Kartoffelbrei muss nicht immer langweilig sein. Neudeutsch lässt er sich mit allerlei Gewürzen und anderen Gemüsen „pimpen“. In diesem Fall gibt’s was Scharfes auf die Zunge.

Man nehme:
500 g mehlig kochende Kartoffeln
1/2 Bund Schnittlauch
150 ml Milch
1 EL Butter
2 EL Sahnemeerrettich (Tafelmeerrettich tut’s aber auch)
Salz
frisch geriebene Muskatnuss

Die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. In Salzwasser zugedeckt ca. 20 Minuten garen. Die Milch mit der Butter in einen Topf geben und erhitzen.

Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und mit einem Kartoffelstampfer fein stampfen. Die Milch-Butter-Mischung, Schnittlauch in Röllchen und 1 bis 2 EL Meerrettich mit einem Holzlöffel unterrühren. Mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Mein Tipp:
Mittlerweile nehme ich für Kartoffelpüree keine Milch mehr, sondern Soja-Sahne oder Reis-Sahne von Alpro. Das funktioniert hervorragend. Dazu gab es Gemüse vom Blech. Rezept findet ihr ebenfalls unter Gemüse und Beilagen.

Schmorgemüse mit Feta-Dip

Gemüse ist mein Gemüse. Denn ich koche hauptsächlich vegetarisch. Auf Fleisch verzichten mag ich aber nicht ganz. Als waschechter Thüringer mag ich auch mal eine Bratwurst essen. Und im Fall dieses farbenprächtigen Schmorgerichts vermisst man nun wirklich kein Schnitzel! Die Menge eignet sich auch gut für größere Runden à ca. 6 Personen. Gefunden auf lecker.de

Man nehme:
4 rote Zwiebeln
2 rote Paprikaschoten (à ca. 225 g)
3 Pastinaken (ca. 500 g)
3 grüne Zucchini (ca. 600 g)
2 gelbe Zucchini (ca. 500 g)
1 Butternusskürbis (ca. 600 g)
8 Zweige Rosmarin
10 EL Olivenöl
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
250 ml Gemüsebrühe
2–3 Knoblauchzehen
400 g Fetakäse
500 g Vollmilch-Joghurt

Zunächst die Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Paprika putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Pastinaken schälen, waschen und in Scheiben schneiden. Zucchini putzen, waschen und je nach Größe noch längs halbieren und in Scheiben schneiden. Kürbis vierteln, Kerne herauslösen. Fruchtfleisch schälen und in Spalten schneiden. Rosmarin waschen, trocken schütteln und von 7 Zweigen die Nadeln abzupfen.

Gemüse und Rosmarin in 3 Portionen in jeweils 3 EL Öl unter Wenden anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Pfanne nehmen und auf eine Fettpfanne geben. Brühe aufkochen und über das Gemüse gießen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 20–25 Minuten schmoren.

Knoblauch schälen und grob hacken. Feta grob zerbröseln. Feta und Knoblauch in einen Rührbecher geben, mit einem Pürierstab pürieren, den Joghurt zufügen und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Gemüse auf einer Platte mit einem Klecks Dip anrichten. Mit Rosmarin garnieren. Restlichen Dip in einem Schälchen mit 1 EL Öl beträufelt servieren. Dazu schmeckt Fladenbrot.