Tortilla-Pizza mit grünem Spargel

Hiermit erkläre ich meine persönliche Spargel-Saison als eröffnet! Muss mich jedoch kurz schämen, da ich auf griechischen Spargel zurückgegriffen habe, aber den grünen bieten die hiesigen Felder leider noch nicht und das Rezept aus der aktuellen Living at home verlangte doch nun mal nach der farbigen Variante.

Diese kunterbunten Dinger sind übrigens für mich das, was ich Soul-Food nenne: Sie sehen wunderhübsch aus, das Beschmieren und Belegen der Teigfladen, hat auch was Meditatives und am Ende schmecken sie auch noch sensationell gut!

Man nehme (für 8 kleine Pizzen oder 4 Personen):
3 bis 4 Frühlingszwiebeln
1 Biolimette
500 g grüner Spargel
1 mittlere rote Zwiebel
8 Weizentortillas
8 TL Mango-Chutney
4 TL Sambal Oelek
250 g gemischtes Hackfleisch
Salz
1 Beutel geriebener Cheddar à 200 g
1 reife Avodaco
frischer Koriander

Frühlingszwiebeln putzen und das Weiße und Hellgrüne in dünne Ringe schneiden. Koriander waschen und trocken tupfen. Die Schale der Limette fein abreiben und ca. 1 EL Saft auspressen.

Den Backofen auf ca. 200 °C vorheizen. Unteres Drittel des Spargels schälen und die holzigen Enden abschneiden. Den Spargel längs in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.

Die Tortilla-Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit je 1 TL Mango-Chutney und 1/2 TL Sambal Oelek bestreichen. Zwiebelringe darauf verteilen und das Hackfleisch darüber krümeln. Nun den Spargel auf die Fladen legen und salzen. Mit dem Cheddar bestreuen und ca. 8 bis 10 Minuten nacheinander im Ofen backen (bei mir passten immer 2 Fladen auf ein Backblech).

In der Zwischenzeit die Avocado teilen, Kern entfernen, das Fruchtfleisch herauslösen und mit einer Gabel zu einem Brei zerdrücken. Limettenschale und -saft zugeben, mit Salz abschmecken.

Die fertigen Pizzen mit Frühlingszwiebelringen und Korianderblättern belegen und mit dem Avocadomus servieren.

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Flammkuchen mit Fenchel und Salami

Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, habe ich meist den größten Hunger, den man sich vorstellen kann und deshalb wirklich kaum Geduld aufwändig zu kochen. Dieses Rezept ist deshalb perfekt geeignet, wenn es mal schnell gehen muss. Sehr schnell. Alles in allem habe ich heute mit Backzeit ca. 45 min gebraucht. Also, Haustür zu, Schuhe aus und los geht’s.

Man nehme:
Für den Teig…
220 g Mehl (ich habe Dinkelmehl Typ 630 genommen)
3 EL Olivenöl
1 Eigelb
1/2 TL Salz
100 ml Wasser

Für den Belag…
2 mittelgroße Fenchelknollen
150 g Salami in dünnen Scheiben (z. B. ungarische, die Hälfte reicht allerdings auch)
ca. 1 EL Fenchelsamen
ca. 100 g Frischkäse (ich habe lactosefreien genommen)
Salz, Pfeffer

Für den Teig Mehl, 2 EL Olivenöl, Eigelb, Salz und Wasser mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Eine Kugel formen und in eine Schüssel legen. Ca. 1 EL Olivenöl über die Teigkugel träufeln und mit den Händen auf der Kugel verteilen. Abgedeckt ca. 30 min ruhen lassen.

Den Backofen auf 225 °C vorheizen.

In der Zwischenzeit den Fenchel waschen, den Strunk entfernen und fein hobeln. Die Fenchelsamen zermörsern und zum Fenchel geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles etwas durchkneten.

Ein Backblech mit ein wenig Butter einfetten. Den Teig mit etwas Mehl auf dem Blech sehr dünn ausrollen. Ich habe am Ende einfach die Hände genommen und den Teig noch dünner auf dem Blech flachgedrückt bis fast das ganze Blech ausgefüllt war.

Nun den Frischkäse auf den Teig streichen, erst den gehobelten Fenchel und dann die Salamischeiben darauf verteilen. Die Salamischeiben sollten am besten oben auf liegen, dann werden Sie beim Backen wunderbar kross. Für ca. 15 min im Ofen backen bis der Rand des Teiges schön goldbraun und knusprig ist. Rotwein entkorken. Feierabend!

Mein Tipp:
Wenn man mag, kann man das Grün des Fenchels groß hacken und nach dem Backen auf dem Flammkuchen verteilen.

 

Zucchini-Flatbread mit Ziegenfrischkäse

Dieses Flatbread verbinde ich so sehr mit dem Sommer! Frische Zucchini vom Wochenmarkt, Thymian und Rosmarin vom eigenen Balkon machen es sich auf diesem leichten Bett aus Ziegenfrischkäse und getrocknenten Aprikosen gemütlich und warten nur darauf mit einem Glas Weißwein in der Abendsonne genüsslich verspeist zu werden. Gefunden bei livingathome.de

Man nehme:
200 g backstarkes Mehl (Type 550)
1 Tl Trockenhefe
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
50 g getrocknete Aprikosen
14 Stiele Thymian
50 g Pekannusskerne
300 g Ziegenfrischkäse-Rolle
500 g Zucchini
50 g Parmesan am Stück, fein gerieben
2 Stiele Rosmarin

Für den Teig Mehl, Hefe und 1 Tl Salz mischen. Alles mit 120 ml lauwarmem Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Ist er zu flüssig, noch etwas Mehl zugeben. Ist er zu trocken, dann noch etwas Wasser unterkneten. Nun an einem warmen Ort abgedeckt ca. 90 Minuten gehen lassen.

Die Aprikosen sehr fein würfeln. Von 8 Thymianstielen die Blättchen abzupfen und fein hacken. Nüsse ebenfalls klein hacken. Alles mit dem Ziegenkäse mischen. Das geht am besten mit einer Gabel. Jetzt die Zucchini putzen und längs in 5 mm dicke Scheiben hobeln oder einfach in dünne Scheiben schneiden.

Den Backofen auf 250 °C vorheizen. Teig auf einem gefetteten Blech zu einem Rechteck von ca. 30 x 35 cm ausrollen oder mit der Hand in Form drücken. Ziegenkäsemischung gleichmäßig über den Teig krümeln, mit den Zucchinistreifen belegen. Nun noch salzen, pfeffern und mit Parmesan bestreuen. Den Rosmarin und Rest des Thymians klein zupfen und auf dem Flatbread verteilen. 15 – 18 Minuten auf der untersten Schiene des Backofens goldbraun backen. Das Flatbread kann heiß oder kalt kredenzt werden.