Brownie-Streuselkuchen

Was passiert eigentlich, wenn man zwei ohnehin schon geile Sachen miteinander kombiniert? Richtig: eine absolute Schweinerei. Auf einen Schokoladen-Brownie auch noch Streusel packen? Herrje! Und weil mir das noch nicht genug war, hier noch Weihnachtsmandeln und Orangeat rumkullerten, habe ich diese Kombination nun bis zum kalorientechnischen Maximum gepimpt. Was soll’s. Es ist Sonntag! Und kalt!

Man nehme:

Für die Streusel…
125 g Butter
250 g Mehl
100 g Zucker (bei mir gibt’s braunen Roh-Rohrzucker)
3 EL Kakao
1 Prise Salz

Für den Brownie-Teig…
100 g Zartbitter-Schokolade
100 g Butter
100 g Mandelkerne (bei mir gibt’s einen Rest Weihnachtsmandeln in Schokolade, ca. 150 g)
75 g Mehl
50 g Kakao
2 TL Backpulver
3 Eier
225 g Zucker (ich habe 150 g braunen Roh-Rohrzucker genommen, da die Weihnachtsmandeln schon süß sind)
1 Pck. Vanillinzucker
125 g Créme fraiche
optional: 50 g Orangeat
Puderzucker zum Bestäuben

Für die Streusel die Butter langsam schmelzen. Mehl, Zucker, Kakao und Salz mischen und unter die geschmolzene Butter rühren. Mit den Händen zu Streuseln verkneten.

Für den Brownie die Schokolade hacken und mit der Butter langsam schmelzen. Etwas abkühlen lassen. Die Mandeln grob hacken. Mehl, Kakao und Backpulver in einer Schüssel mischen. Die Eier mit Zucker und Vanillin-Zucker in einer Rührschüssel mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig aufschlagen. Schokoladenbutter unter Rühren einlaufen lassen. Mit einem Schneebesen die Mehlmischung langsam unterrühren, so dass ein gleichmäßiger Teig entsteht. Zuletzt die Crème fraiche unterrühren, Orangeat und Mandeln unterheben.
Den Teig in eine gefettete Springform (26 cm Durchmesser), deren Boden mit Backpapier ausgelegt ist, geben und glatt streichen. Streusel auf dem Teig verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C auf mittlerer Schiene ca. 45 Minuten backen.

Den Kuchen abkühlen lassen und vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.

Mein Tipp:
Ich mag ihn am liebsten, wenn er in der Mitte noch etwas warm ist. Also nachdem er gut ein Stündchen abgekühlt hat. Dann sind die Streusel noch wunderbar frisch-knusprig und die Kuchenmitte etwas matschig (im leckeren Sinne) ;)

Apfelbrot

Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Ob das tatsächlich so ist, sei dahingestellt. Für mich allerdings ist es die schönste. Und am Wochenende hat man endlich ausreichend Zeit das Frühstücken gebührend zu zelebrieren. Heute gab es ein Apfelbrot. Das ganz klassisch ohne Butter und Eier, dafür mit ganz vielen Nüssen und Früchten bereitet wird. Erstaunlicherweise ist es dennoch schön saftig und erinnert dank der Gewürze etwas an den Advent. Egal, draußen ist es ja auch noch kalt und Lebkuchen kann man schließlich auch schon im Spätsommer kaufen!

Man nehme:
500 g säuerliche Äpfel (z. B. Elstar)
3 EL Zitronensaft
100 g Zucker
100 g Rosinen
Rum
100 g ganze Haselnusskerne
2 TL Lebkuchengewürz
1 TL Kakaopulver
1/2 Pck. Backpulver
250 g Mehl (z. B. Dinkelmehl Typ 630)

Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und quer in dünne Scheiben hobeln. Erst Zitronensaft, dann Zucker untermischen. Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Die Rosinen mit Rum bedeckt ebenfalls über Nacht abgedeckt ziehen lassen. Sie müssen allerdings nicht in den Kühlschrank.

Den Backofen auf 190 °C vorheizen. Rumrosinen abtropfen lassen. Zusammen mit den ganzen Haselnusskernen, Lebkuchengewürz, Kakaopulver, Backpulver und Mehl mit einem Kochlöffel unter die Äpfel mischen.

Den Teig in eine gut gefettete und gemehlte Kastenform (1 Liter Inhalt) geben und auf der 2. Schiene von unten eine gute Stunde backen. Nach ca. 30 min mit Alufolie abdecken.

Das Apfelbrot nach dem Backen ca. 20 min abkühlen lassen, aus der Form stürzen und vollständig erkalten lassen.

Mein Tipp:
Schmeckt super mit gesalzener Butter, aber auch mit Orangenmarmelade.

Carrot Cake

Als ich im Sommer einen Kurztrip nach Berlin machte und meinen Bruder besuchte, nahm ich mir vor unbedingt Barcomi’s Deli zu besuchen. Und ich wusste schon genau, dass ich den Probierteller mit 4 Stück Kuchen nach Wahl bestellen würde. Gesagt getan, ich entschied mich für den New York Cheese Cake, Devil’s Food Cake, Pecan Pie und Carrot Cake. Alles war köstlich, aber Cynthia’s Carrot Cake war echt der Hammer. Da ich den Kuchen gern zu Weihnachten für die Familie backen wollte, durchstöberte ich das Netz und fand dieses Rezept auf dem Blog von Dagmar Parzelle.

Man nehme:
280 g Mehl
260 g Zucker
2 TL Natron
1 TL Zimt
250 ml Pflanzenöl
3 Eier, leicht verschlagen
175 ml Dosenananas, püriert
110 g grob gehackte Walnüsse
75 g Kokosraspel
75 g Rosinen
200 g frische, geraspelte Möhren

für das Frosting:
125 g Butter
200 g Frischkäse
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 TL Zitronensaft
500 g gesiebter Puderzucker (ich habe ca. 250 g genommen, war vollkommen ausreichend)

Den Ofen auf 190 °C vorheizen. Eine Springform mit Einsatz oder Kranzform buttern und mit Mehl bestäuben. Zunächst das Öl und die Eier verschlagen, dann die Ananas zugeben. Nun die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Natron, Zimt) mit einem Holzlöffel untermischen bis alles gerade so vermengt ist. Zuletzt Nüsse, Kokosraspeln, Rosinen und Möhren locker unterheben. Den Teig in die Form geben und ca. 50 min backen. Nach dem Backen ca. 10 min abkühlen lassen und stürzen. Sollte sich der Kuchen nicht sofort lösen, ein nasses kaltes Geschirrhandtuch auf die Form legen, dann sollte er sich besser aus der Form lösen lassen.

Für das Frosting Butter und Frischkäse mit einem Handmixer glatt rühren. Zitronensaft und -schale hinzufügen und langsam den Puderzucker zugeben. Die Creme so lange schlagen, bis das Frosting leicht und luftig wirkt. Mit einem Messer auf den abgekühlten Kuchen auftragen.

Mein Tipp:
Weihnachtlich dekorieren kann man den Kuchen mit gehackten Pistazien und Cranberries.

Macadamia-Cranberry-Cookies mit Zimt-Zucker

Wer auf die schnelle ein paar leckere Kekse zum Selberessen oder Verschenken braucht, ist mit Cookies immer gut beraten. Ich halte dabei gern Ausschau nach besonderen Kombinationen. Auch wenn diese Cookies mit Zimt-Zucker bestreut werden, genießen kann man sie nicht nur zur Weihnachtszeit. Gefunden auf lecker.de

Man nehme:
100 g Macadamia-Nusskerne (ich nehme immer gesalzene)
150 g Butter oder Margarine
75 g + 2 EL Zucker
75 g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Ei (Größe M)
225 g Mehl
100 g getrocknete Cranberrys
1 Messerspitze Zimt

Die Nüsse grob hacken. Nun Butter, 75 g Zucker, braunen Zucker, Salz und Vanillin-Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig aufschlagen. Jetzt erst das Ei, dann das Mehl unterrühren. Die Nüsse und Cranberrys untermischen. Mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen und etwas flach drücken. Nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 12-16 Minuten backen. Zimt mit 2 Esslöffel Zucker mischen und die heißen Kekse sofort nach dem Backen mit dem Zimt-Zucker bestreuen.

Mein Tipp:
Ich verzichte immer auf 75 g weißen Zucker und nehme nur den braunen. Da die Kekse ohnehin mit Zucker bestreut werden, sind sie auch mit der halben Zuckermenge süß genug.

Rotweinplätzchen

Auf der Suchen nach neuen Rezeptideen für den bunten Weihnachtsteller bin ich vor 2 Jahren auf diese mega leckeren Plätzchen gestoßen. Die Kombination aus Kakao, einem Hauch Zimt und der fruchtigen Konfitüre ist einfach unwiderstehlich und ich habe das Gefühl, sie werden sogar noch besser je länger sie in der Keksdose schlummern. Einen ganz kleinen Haken gibt es allerdings: Ruckzuck fertig sind sie leider nicht. Der Aufwand lohnt sich jedoch ganz bestimmt. Gefunden auf lecker.de

Man nehme:
250 g Zucker
1 Ei (Gr. M)
280 g kalte Butter
6 EL Rotwein
2 EL Kakaopulver
2 TL Zimt
500 g + etwas Mehl
1 Päckchen Backpulver
400 g Himbeerkonfitüre
150 g Zartbitterkuvertüre
25 g Kokosfett (z. B. Palmin)
80–100 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)

Zucker, Ei, Butter in Stückchen, Rotwein, Kakao, Zimt, 500 g Mehl und Backpulver erst mit den Knethaken des Rührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und runde Plätzchen (ca. 4 cm Durchmesser) ausstechen. Auf mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen. Nacheinander im 175 °C heißen Ofen 10–12 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen.

Die runden Taler mit der Konfitüre füllen (je Plätzchen ca. 1/2 TL). Nun Kuvertüre und Kokosfett auf dem heißen Wasserbad langsam schmelzen und glatt rühren. Den Rand der Plätzchen dünn mit Kuvertüre einstreichen und in den gemahlenen Mandeln wälzen. Vollständig trocknen lassen, in eine Plätzchendose packen und hoffen, dass diese bis Weihnachten nicht leer ist!